von Moni­que Land­berg

Unter die­sem Mot­to fand der Berufs­bil­dungs­kon­gress in Ber­lin am 07. und 08. Juni 2018 statt. Auch wenn die Begrif­fe Digi­ta­li­sie­rung und Aka­de­mi­sie­rungs­wahn infla­tio­när gebraucht wur­den, so wur­den doch auch eini­ge Aspek­te her­aus­ge­stellt, die uns bei Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen in der Berufs­aus­bil­dung bewusst sein soll­ten. Pro­fes­sor Geoff Hay­ward von der Uni­ver­si­tät Cam­bridge, zeig­te deut­lich auf, dass das Erler­nen eines Berufs ele­men­tar ist, um nicht ziel­los zu sein. Die beruf­li­che Bil­dung berei­tet eben nicht nur auf einen Beruf vor, son­dern auf die ver­schie­de­nen Rol­len im Leben wie Arbei­te­rIn, Bür­ge­rIn, Eltern. Wei­ter­hin wer­den sozia­le Fähig­kei­ten erwor­ben, die Men­schen zu bes­se­ren sol­chen machen. Das wie­der­um ist sehr hilf­reich für den Umgang mit Ver­än­de­run­gen, die hin­ter dem Mode­be­griff Digi­ta­li­sie­rung ste­hen. Wir wis­sen nicht, wie die Zukunft wird und wie wir dann arbei­ten wer­den, so Pro­fes­sor Wöß­mann, Lei­ter des ifo Zen­trums für Bil­dungs­öko­no­mik, wir kön­nen „nur“ Ler­nen ler­nen und die­se Fähig­keit bei den Aus­zu­bil­den­den von heu­te för­dern. Denn durch Fähig­kei­ten wie Krea­ti­vi­tät, kri­ti­sches Den­ken und Pro­blem­lö­sen kann Anpas­sungs­fä­hig­keit gewähr­leis­tet wer­den.
Fazit: Das WAS ken­nen wir nicht, aber am WIE kön­nen wir schon heu­te anset­zen.

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